Fotokram
Conil de la Frontera ist ein charmantes weißes Dorf in der Provinz Cádiz an der Costa de la Luz in Andalusien. Bekannt für seine engen Gassen in der Altstadt, weißgekalkten Häuser und breiten Strände, zieht es vor allem im Sommer bis zu 80.000 Touristen an. Ursprünglich ein Fischerdorf mit phönizischer Geschichte, besticht es durch Sehenswürdigkeiten wie die Reste der Burg Torre de Guzmán und das Stadttor (Puerta de la Villa).
Donnerstag den 05.06.2025 überqueren wir die französisch-spanische Grenze in der Grenzstadt Le Perthus. Wir können in diesem Ort nicht anhalten, weil es übervoll ist und es keinen Partkplatz für unser Wohnmobil gibt. Offensichtlich brennt in dieser kleinen Stadt das Leben, so viele Menschen sind dort unterwegs und die Straße ist schmal und voll und auch Bea ist so angespannt, dass sie kein einziges Foto gemacht hat. Wir übernachten in El Catlar auf einem Stellplatz, der eigentlich nur ein Parkplatz unter Bäumen ist und dann geht es am Freitag weiter nach Castalla.
Als wir den Platz erreichen ist es um die Mittagszeit. Es ist keine Menschenseele in der Gegend unterwegs. Ich schaue mir die Einrichtungen an, es gibt Anschlüsse für Strom und eine Entsorgungsstelle für das WC (oh oooh). Das mache ich dann erst einmal gängig, denn unsere Kassette muss gelehrt werden. Strom geht leider nicht und nach einigem Schauen finden wir ein Hinweisschild, auf spanisch. Okay, Google-Übersetzer und... Wir müssen zur Touristinformation und uns anmelden, damit wir Strom bekommen können. Die ist ein paar Straßen weiter, was bei gut 35°C (im Schatten, den gibt es aber kaum) eine gewisse Mühe ist. Ist aber zumindest leicht zu finden und...Feierabend um 12:15 Uhr. Zu spät, es ist 13:00 Uhr. Man hat ja so einige Apps als Wohnmobilist und nach einigem Schauen finden wir einen Stellplatz ca. 16 Kilometer entfernt in der kleinen Stadt Biar. Da fahren wir hin, was sich als Glücksfall erweist.
Biar ist eine kleine Gemeinde mit rund 3.600 Einwohnern in der Provinz Alicante, Valencianische Gemeinschaft, am Fuße der Sierra de Mariola. Bekannt für ihr imposantes Castillo de Biar aus dem 13. Jahrhundert mit einer der ältesten almohadischen Gewölbe Spaniens, das seit 1931 als Nationaldenkmal gilt. Das historische Zentrum mit engen Gassen, der Kirche Asunción und Honigproduktion lädt zu ruhigen Ausflügen ein.
Conil de la Frontera vereint andalusischen Charme mit emotionaler Tiefe. Die weißgetünchte Altstadt mit engen Gassen und lebendigem Flair lädt zu traumhaften Spaziergängen ein, während die endlosen Strände der Costa de la Luz mit türkisem Glanz und Wellenrauschen die Seele berühren – ein fotogenes Juwel aus Licht, Meer und Freiheit.
Conil de la Frontera liegt in der Provinz Cádiz, Andalusien, und zählt rund 22.000 Einwohner. Der Name stammt aus der maurischen Zeit („Conil“ von „Kontra al-Font“), mit ersten Siedlungen seit phönizischer Ära um 1000 v. Chr. Die maurische Burg (Torre de Guzmán, 13. Jh.) und die Stadtmauer aus dem 16. Jh. gegen Piratenüberfälle prägen das Zentrum auf 49 m Höhe über dem Meer. Heute ein Fischerort mit berühmten Thunfisch-Spezialitäten (Mojama) und 13 km Stränden wie Playa de la Fontanilla – ein Schmelztiegel für Geschichte und Fotokunst. de Wikipedia
Mein Bruder hat einen Leihwagen organisiert und wir fahren ins Getümmel. Cádiz ist voll, denn es ist Freitag und mitten im Juni. Hier halten auch die Kreuzfahrtschiffe und man sieht mehr Touristen als Einheimische in der Stadt. Das Licht ist beeindruckend. Wir schlendern durch die Altstadt, essen etwas in einem Restaurant, besuchen die Markthalle und den Strand und und und ....
Cádiz ist eine der ältesten Städte Europas und liegt eindrucksvoll auf einer schmalen Halbinsel am Atlantik. Die historische Altstadt, die Kathedrale und das enge Band zum Meer prägen das Bild dieser lebendigen Hafenstadt, die bis heute mit Licht, Geschichte und maritimem Flair begeistert.
Die Kathedrale von Cádiz mit ihrer goldenen Kuppel thront direkt am Meer und vereint Barock, Rokoko und Neoklassizismus – ein fotogenes Highlight bei Sonnenuntergang. Torre Tavira bietet vom höchsten Punkt der Altstadt (45 m) einen Panorama-Blick über Dächer und Atlantik. Playa de la Caleta, der kleine Stadtstrand, liegt zwischen den Festungen Castillo de San Sebastián und Santa Catalina – ideal für Wellen- und Sonnenmotive. Parque Genovés fasziniert als grüne Oase mit exotischen Pflanzen, Àrbol de Mora der gigantische Feigenbaum, Springbrunnen und Eiffel'schen Elementen direkt am Meer. Barrio El Pópulo lockt mit engen Gassen, römischen Ruinen und dem historischen Viertel um das alte Stadttor. Wikipedia Cádiz
Wir fahren nach Tarifa und schauen auf den afrikanischen Kontinent.
Tarifa ist der südlichste Punkt des europäischen Festlands an der Meerenge von Gibraltar in Andalusien. Bekannt als Surferparadies mit ständigen Winden und endlosen Stränden, vereint die kleine Hafenstadt mit ca. 18.000 Einwohnern maurische Altstadtgassen, die Burg Guzmán el Bueno und Blicke nach Afrika – ein fotogen dynamischer Mix aus Geschichte, Meer und Freiheit.
Castillo de Guzmán el Bueno, erbaut im 10. Jh. von den Mauren, thront auf einem Hügel mit Blick zur Straße von Gibraltar – dicke Mauern (bis 10 m), Wassergraben und ein Museum zur heldenhaften Reconquista-Geschichte. Puerta de Jerez, das maurische Stadttor aus dem 13. Jh., markiert den Eingang zur malerischen Altstadt mit engen Gassen und weißgetünchten Häusern. Iglesia de San Mateo (15. Jh.) beeindruckt mit gotischer Fassade inmitten von Orangenbäumen – ein ruhiges Juwel in der Altstadt. Playa Los Lances, 10 km langer Surferstrand mit feinem Sand, teilt sich in Norte und Sur – ideal für Kitesurf-Motive bei starkem Wind. Baelo Claudia, römische Ruinenstätte nahe Bolonia, mit Theater und Tempel direkt am Meer – fotogen mit antiker Patina Wikipedia Tarifa
Unsere Schwägerin ist leider nicht ganz fit an diesem Tag und so fahren wir ohne die beiden nach Vejer.
Vejer de la Frontera thront als weiße Perle auf einem 200 m hohen Felsen in Andalusien, ein pittoreskes Pueblo Blanco mit maurischem Flair. Enge Gassen, blühende Patios und Blicke übers Landesinnere zur Atlantikküste machen es zum Inbegriff andalusischer Romantik – ein Traum für stimmungsvolle Architekturaufnahmen.
Plaza de España mit der gotisch-mudéjar Iglesia del Divino Salvador (15. Jh.) und dem gotischen Rathaus bildet das historische Herz der Stadt. Castillo de Vejer, maurische Festung aus dem 10./11. Jh., bietet Panoramablicke und gefliestes Inneres – malerisch bei Dämmerung. Plaza de los Caballos, von weißen Häusern umgeben, dient als Marktplatz mit traditioneller Pferdeshow („Recibo de Caballos“). Cuesta de la Judería führt durch kleine Gassen zu Aussichtspunkten mit Meerblick – fotogen mit Blumen und Lampen. Playa El Palmar, 8 km entfernt, lockt mit goldenem Sand und Surferwellen als Kontrast zur Bergidylle. Wikipedia Vejer
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